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Dienstag, 17. September 2013

thats.life

Irgendwie

Es ist schon klar, dass man das Leben nicht so gestalten und haben kann, wie man es gerne möchte. Es kommen Gegebenheiten auf einen zu, die man nicht eingeplant hat oder an die man nicht mal einen müden Gedanken verschwendet hat. Möchtest du auf eigenen Beinen stehen, muss man bedenken, dass du dann komplett alleine bist, für dich alleine. Du bist für die schwerelos in deiner Seifenblase von einem besseren und einfachem Leben. So gleitest du durch den Wind und lebst vor dich hin - wären da nicht diese lästigen Dinge, wie Äste oder gar Berge. Die bringen deine farbenfrohe Blase zum Platzen. Das nennt man Realität. Die harte, verfickte Realität. Sie bringt alles durcheinander - echt lästig. Jedoch bringt sie dich - unsanft - auf den Boden der Tatsachen zurück und zeigt dir, dass das Leben hart und ungerecht ist. Fast jeder, wie es scheint, kriegt einen Arsch voll Glück, rosaner Einhörner, die Regenbögen kacken und flauschige Elefanten, freuen sich einen Ast ab, weil sie ja ein ach so schönes Leben führen - zum Kotzen. Diese Kandidaten sind auch solche, welche sich fragen, wie man denn nur so leben kann - zurückgezogen, alleine und schwarz. Ja, die Welt ist nicht nur voller weicher Zuckerwatte und Teddybären, die man oben und unten reingeschoben kriegt, weil das Leben ja nicht genug Geschenke gemacht hat. Nein, es gibt auch Menschen, die sich ihre Teddybären und kackenden Einhörner erarbeiten müssen und manche kommen nicht mal in den Genuss, Einhörnern beim Regenbogen scheißen zu zu gucken. Ich spreche von den Menschen, denen es schlecht geht, wenn sie Essen müssen, die es wieder loswerden, von denen, die sich am liebsten verkriechen und sich nicht mehr regen wollen, die, die Panik vor der tristen Zeit haben, weil sie genau wissen, dass ihre Depressionen sie früher oder später einholen werden. Wenn ich so mein Leben betrachte und das der Einhörner-Spanner, dann würde ich zwar nicht tauschen wollen, jedoch würde ich ihnen eine Breitseite dafür geben, dass sie ihr "Glück" so breittreten. Klar könnte man sagen "Du bist ja nur neidisch.. so irgendwie.. nä, alter", aber dem ist nicht so. Es gibt immer einen Unterschied zwischen den Menschen.. Es gibt die, denen ich es von Herzem gönne, dass sie Glück haben und die, denen ich es aus ihrem Leben reißen würde, dass nichts als ein Loch bleibt, was sie nach und nach stopfen müssen, um zu sehen, wie es ist, dass das Leben einem nicht alles schenkt, was man will.
Aber so ist das Leben. Die, die es verdient hätten, leiden und die, die leiden sollen, geht es wunderbar.
That's life - cheers!

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