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Samstag, 26. März 2016

die

Hätte Lust einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.
Einfach so, kurz und schmerzlos.
Aufhören zu atmen, zu denken, zu fühlen.
Weg sein und frei sein.

Mittwoch, 23. März 2016

tired.of.this.shit

Ich bin müde, ausgelaugt und antriebslos. Ich kann mich selten aufraffen irgendwas zu tun(hey, heute habe ich es immerhin geschafft, das Essen, was ich zwei Stunden bevor ich nach Hause kam gegessen hab, wieder rauszukotzen), geschweige denn in meiner freien Zeit vor die Tür zu gehen. Ich pendle eigentlich nur zwischen meinem Bett und der Arbeit hin und her. Es ist so grauenvoll. Ich fühle mich schäbig, nicht liebenswert und einfach nur Fehl auf dieser Welt.
Wenn ich nicht arbeiten bin, hänge ich kotzend über meinem Essensreste-Prozellan-Gefäß oder ich hungere neben meinem Freund im Bett.
Er bemüht sich sehr mich zum Lachen zu bringen und dass ich mich wohlfühle, wobei ich nichts davon annehmen kann. Ich bin nicht schlank, ich bin fett. Ich bin nicht hübsch, ich bin eine Kackbratze.
Meine heimlichen, selten ausgesprochenen, Selbstmordgedanken sind wieder zurückgefahren - trau mich ja eh nicht, ich masochistisches, dummes Mädchen. Dafür steigt mein Wunsch mir alles an meinem eh schon viel zu hässlichen Körper aufzuschlitzen. Alles aufzuritzen, was ich hasse und was ich nicht mehr sehen kann.
Mit Mühe und Not versuche ich mich abzulenken, aber spätestens beim nächsten Streit oder nach dem nächsten Nervenzusammenbruch werd ich es nicht mehr schaffen.

Ich sollte mir eigentlich nichts vormachen. Ich werde es nie wieder unter 60kg, geschweige denn unter 50kg wiegen. Ich bin verdammt dazu irgendwo zwischen den 60ern und der Kloschüssel rumpendeln. Es ist so deprimierend, dass ich es nicht mehr hinkriege. Ich könnte jedes Mal heulen, weinen, schreien, den Spiegel zerschlagen(und mir mit den Scherben meine Arme aufschlitzen), wenn ich mich darin sehe. Immer wenn ich denke "Hey, dein Tag lief gut, hast nur n Brot gegessen", dann schlägt mir die Waage am nächsten Tag mir dermaßen in die Fresse, dass ich mich zusammenreißen muss nicht n Heulkrampf zu kriegen - jeden Tag.
Mein Stoffwechsel ist wohl so verkackt und so im Arsch, dass ich sogar von nichts (OLE!!) zunehme. Ich komm einfach nicht mehr klar, aber das ist das Leben wofür ich mich entschieden habe. Hätte ich gewusst, dass es jetzt so aussieht, dann wäre ich vielleicht einen anderen Weg gegangen... oder ich hätte es damals nach der Klinik schlauer gemacht.

That's shitty life, bitch.




Dienstag, 1. März 2016

lovely.failure

Ich weiß, ich sollte mal öfter posten, aber in letzter Zeit war es einfach nicht drin.
Es stand eine Klausur an(damn, hab ich die halb gerockt), dazu kam, dass der Fetthaufen namens Lili (Hallo!) Geburtstag hatte und dementsprechend Besuch.
Meine letzten Wochen bestanden aus Lernen, Freund und ab und zu mal Freunde treffen, was aber im Prinzip das Lernen mit einschließt.
Ich hatte zwar einen schönen Geburtstag, aber die Waage ächzt wieder unter mir und ich bin noch mehr zu nem dicken Haufen mutiert.
Gekotzt hab ich ne Weile nicht mehr, aber nur weil mein Freund immer schon da ist, wenn ich nach Hause komme oder er kurz nach mir kommt.
Nach meinem Ausrasten an den Armen konnte ich auch mein SVV zügeln, bin mir aber nicht sicher wie lange das halten wird.

Ich arbeite grade in einer Psychiatrie(zum Glück keine Abteilung mit Schwerpunkt Essstörung, dann wäre ich denen da im Dreieck gesprungen) und würde denen am liebsten die Happy Pills klauen, die sie da so haben. Es ist komisch so ne Klinik aus einer anderen, aus der arbeitenden Perspektive zu betrachten. Es ist beklemmend, wenn man sieht, wie alles ist, wie die Leute drauf sind und wenn man daran denkt, dass man selbst genau weiß, wie es sich anfühlt in so nem Bums zu sein. Depressionen, Schizophrenie, Bipolarität, Kachexie/Anorexie. Alles Dinge die immer wieder genannt werden und ich stell mich eiskalt blöd. Eigentlich dämlich, selbst wenn ich viel weiß, heißt es ja nicht, dass ich es selbst habe.
Es ist verrückt, die Klinik riecht teilweise, wie meine alte Klinik. Die Struktur, Aufbau, Ärzte, Therapien, alles ähnlich. Es kommt einiges hoch und ich hoffe, dass ich die Zeit da gut aushalten kann.

Kurz um, ich lebe, ich trinke immernoch gerne, ich rauche viel zu viel, ich hasse mich immernoch selbst.
Also alles beim Alten.

Cheers.