Seiten

Donnerstag, 11. Februar 2016

sometimes.alone

Die Nachtluft ist kalt.
Vereinzelt sind Sterne zu sehen.
Die frische, kühle Luft tut gut.
Meinem Körper, dem Kreislauf, dem Kopf.
Noch immer hab ich den bitteren Geschmack im Mund.
Selbst meine Zigarette kann ihn nicht überdecken.
Mein Blick ist streng nach vorne gerichtet,
nur keine Menschen ansehen.
Wie sie urteilen, dich verachten und sich ihre Gedanken machen.
Mich überkommt ein Gefühl der Einsamkeit.
Ich vermiss fucking nochmal meinen Freund.
Ich fühle mich wirklich einsam,
ohne ihn, scheiß Abhängigkeit.
Niemand ist da, niemand kann mir helfen.
Ich ertrinke mit meinen Gedanken,
mit meinen Gefühlen, mit meinem Chaos.
So viele Menschen und doch einsam.
Alleine bin ich nicht.
Jeden Tag habe ich mit Menschen zu tun.
An der Kasse beim Kaffee holen,
in der Bahn, auf Arbeit und in der Schule.
Doch keiner kann den Schmerz sehen.
Niemand kann den Schmerz fühlen.
Keiner schafft es, ihn mir zu nehmen.
Den Schmerz, die Unerträglichkeit und den Wunsch zu Sterben.
Es ist unfair, zu verlangen, dass es jemand könnte
oder auch nur daran zu denken.
Ich vermag nichts auf andere abzuladen,
schon garnicht auf die, die ich liebe.
Ich rede nicht gerne über mich, meine Gefühle,
mein Versagen und meine Schwäche.
Es geht niemanden was an.
Und niemand wird es je verstehen können.
Und so dränge ich mich selbst in die Einsamkeit.
Ich möchte doch nur, dass es endlich aufhört,
die Krankheit, mein Leben, diese Scheiße.
Verwirrend alles, ich weiß.
Meine Gedanken sind verstrickt und selbst für mich manches Mal nicht nachvollziehbar.
Aber so bin ich.
Einsam, mit dem Schmerz, den Gefühlen, die ich nicht auszuprechen vermag.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen