Aus und vorbei
Ich zittere. Es dauert nicht mehr lange. Da ich höre das Auto. Kurz danach den Schlüssel. Mir ist kalt und mein Herz klopft. Du schaffst das, sei konsequent und halte durch. Du musst es tun. Da sitzen wir. Mir wird heiß, mir wird kalt. Ich muss Tränen unterdrücken. Ich führe ein Selbstgespräch, denn nur er ist es, der schweigt. Kein Wort kommt über seine Lippen, kein Laut ist von ihm zu vernehmen. Die erste Träne rollt über mein Gesicht, die zweite folgt. Auch bei ihm benetzen sich langsam die Wangen mit Tränen. Er schaut mich nicht an. Jetzt sag doch mal bitte was, bitte. Ich kann dieses Schweigen nicht ertragen. Er hört meine Gedanken nicht, wahrscheinlich weil seine genauso laut schreien, wie meine. Er kann mich nicht verstehen. Für ihn ist jetzt alles gleichgültig. Alles verliert seinen Sinn und seine Wertigkeit. Ich will ihn nicht zerfetzen, ich will ihn nicht zerstören, jedoch muss ich ihn mit in den Abgrund reißen. Mit in das Loch und mit in die Welt, zu der er die Tore aufgeschlossen hat.
Du willst nicht kämpfen. Du bist dir zu Schade, um Energie in eine Chance zu stecken. Diese Worte hallen und schreien in meinem Kopf. Sie teilen sich den Platz mit meinen anderen Gedanken. Nein, ich bin mir nicht zu Schade. Ich habe keine Energie mehr. Als ich deine Energie brauchte, als ich meine benutzte, hast du sie lieber in sie gesteckt, als in unsere Beziehung.
Ich bin fertig, leer, einsam, zu nichts mehr in der Lage, hoffnungslos.
Wir kriegen das gemeinsam hin. Wir gehören zusammen. Bitte, lass es nicht Schluss sein.
Es geht nicht anders. Ich kann nicht mehr. Ich bin so kaputt. Ich schaffe es nicht mehr. Bitte lass mich endlich in Ruhe. Es ist Aus und Vorbei - Akzeptiere es.
Oh shit Maus.
AntwortenLöschenDas tut mir so Leid.
Wenn du reden oder schreiben willst..ich bin da. Und lese und kommentiere.