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Dienstag, 13. Januar 2015

dunno.just.empty

Wen juckts?

So fühlt es sich also an, wenn man hintergangen, verspottet und fertig gemacht wird, von der Person, die man liebt. Die man immer geliebt hat und immer lieben wird. Es wird sich nichts daran ändern und das ist das Traurige an dieser ganzen Angelegenheit.. es ändert sich nichts. Es ist ein Tänzeln der Gefühle, ein Spiel, eine Versuchung, eine Machtlosigkeit, vielleicht auch Abhängigkeit. Vielleicht ist es auch einfach nur Liebe, die der Verstand, der einen immer gewarnt hat, nicht mehr verstehen kann.
Kälte beschleicht mich, das Gefühl der Leere, der Hilflosigkeit. Ich kann nichts machen, solange ich ihn liebe. Ich traue mich nicht, diese Schritte zu gehen, aus Angst vor der Zukunft, aus Angst vor dem was kommen wird. Leere macht alles zunichte. 
Ich kriege kaum was runter, muss mich zwingen, muss mich zur Arbeit zwingen - immer diese Verpflichtungen und diese Abhängigkeit. Ohne gehts nicht mehr.. Niemand kann ohne Abhängigkeit leben, egal, wie sehr man es sich versucht einzugestehen. Abhängigkeit vom Job, vom Geld, vom Partner oder gar von der Liebe. Doch wie kann man jemanden anderes lieben, wenn man für sich nicht die reinste Liebe übrig hat ? Hat man dann das Recht zu sagen, dass man jemanden liebt ? Oder liebt man nur die Abhängigkeit, zu der man sich selbst gebracht hat. Liebt man den Schein und die Illusion ? Doch wen juckt es denn schon ? Die innersten Gefühle wird man nie teilen, mit niemandem. Niemand wird dich jemals verstehen können und niemand wird jemals das fühlen können, was du fühlst? Wieso sollte man dann was erzählen und wieso sollte man sie daran teilhaben lassen, wenn sie in Wirklichkeit doch keine Teilnahme haben.
Also wen juckts, wenn man sich dennoch ein Lächeln ins Gesicht zeichnet?

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