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Dienstag, 29. Oktober 2013

good.or.bad

Leere Gedanken


Ich weiß nicht so recht, was ich schreiben soll. Ich habe mir fest vorgenommen, wenn ich Zeit habe, poste ich was, doch ich starre das weiße Geld an. Das Zeilending blinkt und blinkt, als ob es wartet Buchstaben hinter sich herzu ziehen. Ich überlege mir, was ich schreiben könnte. Es ist eigentlich alles ziemlich belanglos. "Schule ist ganz nett, Leute sind cool (schreckliche Ausnahmen hat man immer - leider) und die Lehrer gewöhnungsbedürftig. "Meine Gefühlswelt dreht sich. Ich bin seit langem wieder alleine zu Hause. "Ich reiße mich zusammen, nicht wieder über alles herzufallen, was sich in den Schränken auftürmt, um es wie wild und geistesabwesend in mich hineinzuschaufeln. Letzens sind mir Ausrutscher passiert. Morgens, obwohl ich doch so lange es ohne durch gehalten habe." Durch gehalten. Ich überlege.. Eigentlich war es doch zwangvoll. Wenn immer jemand da ist, der die Ohren überall hat, fällt es schwer die Kloschüssel zu knutschen. "Bald erster Praxiseinsatz auf der Chirugie, man hab ich einen Schiss, was falsch zu machen. Ich werde sie bestimmt alle ausversehen umbringen..." Meine Augen ruhen auf der Tür, welche mir den Weg weisen möchte zu meinem "Glück". Nur noch 90 Minuten, dann bin ich nicht mehr alleine, doch was dann? Sollte ich es nicht einfach ausnutzen? Ich strecke mich und stelle fest, dass ich endlos müde bin. "Wäre doch anstrengend" sage ich laut. Es kostet immer so viel Kraft - zu viel - welche ich einfach nicht habe. "In ein paar Tagen steht die erste Klausur an, eigentlich sollte man lernen, doch auch dafür fehlt mir die Kraft, es ist alles so anstrengend." Der Kampf mit einem selbst, er macht fertig. Sich selbst die schützenden Flügel um zu legen, dass nicht die kleinste Kleinigkeit Essen zu einem Festmahl ausartet. Ich mag es eigentlich alleine zu sein. Da hat man Zeit für sich und seine Gedanken. Doch so sehr ich die Einsamkeit liebe, sie lässt mich dennoch komplett allein und irgendwann und irgendwie ist man in seiner Gedankenwelt drin, in seiner schwarzen Welt, dass man nicht mehr rauskommt. Ich fahre über mein Handgelenk und merke die kleinen Rillen. Ich streiche immer wieder drüber und starre ins Leere. Die Gedanken sind leer.

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